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Kongress-Podcasts

Podcast zur Mittagsvorlesung
"Dimensionen des Alterns - von der Hormonsubstitution bis zur Demenz"
Professor Reto W. Kressig (Basel)

Sonntag, 11. April 2010, 12.00 bis 12.30 Uhr, Halle 1


Professor Reto W. Kressig

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Inhalt
Das Älterwerden hat eine körperliche und eine kognitive Seite - und beides hängt eng miteinander zusammen, bemerkt Professor Dr. med. Reto W. Kressig aus Basel. Beispielsweise verändere eine Demenzerkrankung auf ganz spezifische Weise, wie der Patient geht. Der Geriater konnte jetzt in einer Studie zeigen, dass rhythmische Therapien den Gang und die Motorik seiner Patienten erheblich verbessern. Auch die Hormongabe von Vitamin D kann das Sturzrisiko senken. Seine Studienergebnisse präsentiert Professor Kressig auf dem 116. Internistenkongress. Einblicke in die Dimensionen des Alterns gibt er zudem hier im Interview.


Zur Person
Professor Kressig leitet seit 2006 die Abteilung Akutgeriatrie am Universitätsspital Basel. In seiner wissenschaftlichen Arbeit befasst sich Kressig vor allem mit der Ganganalyse betagter Menschen mit und ohne spezifische Erkrankungen

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Podcast zu dem Kongressschwerpunkt: Immunologie und Entzündungsmedizin                    


Professor                                           
Hans-Peter Schuster  

Professor
Martin Zeitz

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Inhalt
Experten sprechen derzeit von einem Paradigmenwechsel bei den chronisch entzündlichen immunvermittelten Erkrankungen. Dazu gehören rheumatische Erkrankungen der Gelenke oder die chronisch entzündlichen Darmerkrankungen wie etwa Morbus Crohn. In den letzten Jahren hat sich die Forschung verstärkt deren Ursache und dem entzündlichen Prozess selbst gewidmet. Durch das bessere Verständnis gibt es nicht nur wissenschaftlich Neues zu berichten, sagt Professor Dr. med. Hans-Peter Schuster, Generalsekretär der DGIM im Vorfeld des Internistenkongresses. Es lägen bereits für die Therapie am Patienten entscheidende neue Substanzen vor. Gemeinsam mit dem Gastroenterologen Professor Dr. med. Martin Zeitz von der Berliner Charité gibt Professor Schuster im Audio-Podcast einen Ausblick in welche Richtung sich die Entzündungsmedizin entwickeln wird und was die Kongressteilnehmer in Wiesbaden erwartet.

Zu den Personen

Professor Hans-Peter Schuster leitete bis 2002 die Medizinische Klinik I des Städtischen Krankenhauses Hildesheim. Zu seinen wissenschaftlichen und klinischen Schwerpunkten gehört die Infektiologie und Intensivmedizin. Seit 2001 setzt er sich als Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin engagiert für die Belange der Inneren Medizin ein.

Professor Martin Zeitz leitet seit 2001 die Medizinischen Klinik I am Campus Benjamin Franklin, Berlin und ist seit 2009 auch Direktor der Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie am Berliner Charité Campus Mitte. Die Forschungsschwerpunkte des Gastroenterologen bilden die Funktion des mukosalen Immunsystems, die Immunopathogenese chronisch entzündlicher Darmerkrankungen und gastrointestinaler Infektionen und die Pathogenese gastrointestinaler Manifestationen der HIV Infektion.

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Podcast  zum Plenarvortrag
"Der gläserne Mensch - Erfolge und Grenzen der Bildgebung"
Professor Bernd Hamm (Berlin)
Dienstag, 13.04.2010 12:00 Uhr, Halle 1


Professor Bernd Hamm

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Inhalt
Bildgebende Verfahren liefern immer mehr Details aus dem Inneren des Körpers. Nicht nur morphologische Erkenntnisse können Ärzte dadurch gewinnen, sondern auch Informationen zu funktionellen Parametern wie zum Beispiel Blutfluss, Herzfunktion, Diffusion oder auch zu chemischen Prozessen im Gewebe. Gehört der gläserne Mensch bald zum Alltag in der Inneren Medizin? Was können bildgebende Verfahren in der Inneren Medizin leisten und wo sind ihre Grenzen? Antworten auf diese Fragen gibt Professor Dr. med. Bernd Hamm, Berlin, in seinem Vortrag auf dem 116. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin. Einen Ausblick dazu gibt er vorab hier im Interview.

Zur Person
Professor Bernd Hamm leitet seit 2006 als Direktor das Institut für Radiologie und die Klinik für Strahlenheilkunde der Charité - Campus Mitte und Campus Virchow-Klinikum, Berlin. Im selben Jahr hat er zudem den Lehrstuhl für Klinische Strahlenheilkunde übernommen. Seine Arbeitsschwerpunkte umfassen Magnetresonanz-Diagnostik der Leber, Molekulare Bildgebung, Magnetresonanz-Kontrastmittel, Magnetresonanz- und Computer-Tomografie des weiblichen Beckens, Eisenoxidnanopartikel als molekulare Sonden und die Magnetresonanz -Lymphographie.

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Podcast  zum Plenarvortrag
"Evolution der Mikroben - von der Symbiose bis zur Sepsis"
Professor Jörg Hacker (Berlin)
Samstag, 10.04.2010 12:00 Uhr, Halle 1

 
Professor Jörg Hacker

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Inhalt
Jeder Mensch beherbergt zehnmal mehr Mikroben, als sein Körper Zellen hat. In unserem mikrobiellen System sind wir einzigartig. Derzeit analysieren Mikrobiologen beispielsweise die Erbsubstanz der Mikroorganismen im Darm. Anhand ihrer Genprofile ließe sich zukünftig die Wirksamkeit bestimmter Medikamente vorhersagen. Welche neuen therapeutischen Ansätze sich aus diesem Wissen noch ergeben, erläutert Professor Dr. rer. nat. Jörg Hacker, Präsident des Robert Koch-Instituts in Berlin, in seinem Vortrag auf dem 116. Internistenkongress. Einen kurzen Ausblick gibt der Mikrobiologe vorab hier im Interview.

Zur Person 
Professor Jörg Hacker leitet seit 2008 das Robert Koch-Institut in Berlin. Schwerpunkte seiner wissenschaftlichen Arbeit sind die molekularbiologische Analyse von Krankheitserregern, Untersuchungen zur Ausbreitung und Variabilität von pathogenen Mikroorganismen und Studien zu den Wechselwirkungen zwischen pathogenen Mikroorganismen und Wirtszellen. Neben zahlreichen Auszeichnungen erhielt der Mikrobiologe 2006 den André-Lwoff-Award der Federation of European Microbiological Societies und 2008 den Gay-Lussac-Humboldt-Wissenschaftspreis. Von 2003 bis 2008 war Professor Hacker Vizepräsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

  


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