Teilnehmer gestalten 116. Internistenkongress
Wissenschaftliche Arbeiten jetzt einreichen
Wiesbaden - Auf dem 116. Internistenkongress bietet die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) Ärzten und Wissenschaftlern die Möglichkeit, experimentelle und patientenorientierte Studien vorzustellen. Dass Teilnehmer die Präsentation ihrer Ergebnisse auf dem Internistenkongress als sehr bedeutend einschätzen, belegt eine aktuelle Bewertung. Die DGIM zeichnet herausragende Arbeiten im Rahmen ihres Kongresses vom 10. bis 14. April 2010 in Wiesbaden aus. Um die Preise konkurrieren alle bis Mitte Dezember 2009 eingereichten Studien.
Mit einem jährlich wechselnden Programm gibt das Kongresspräsidium dem Internistenkongress ein immer neues eigenes Gesicht. Doch auch die eingereichten wissenschaftlichen Arbeiten prägen den Charakter der Tagung: "Deshalb möchten wir die Kollegen - und hier insbesondere die jungen - ausdrücklich anspornen, sich mit ihren Beiträgen aktiv am Kongress zu beteiligen und diesen mit zu gestalten", sagt Kongresspräsident Professor Dr. med. Jürgen Schölmerich, Direktor der Klinik und Poliklinik für Innere Medizin I, Universität Regensburg. Die Veranstalter binden auf diese Weise auch verstärkt Grundlagenforschung, patientenorientierte und Versorgungsforschung ein.
Eines der Ziele für den 116. Internistenkongress ist es, vor allem junge Mediziner und Wissenschaftler intensiv einzubeziehen. Das Regensburger Kongressteam startete deshalb auf dem vergangenen Kongress eine Umfrage zur Posterausstellung. Insgesamt 159 Teilnehmer füllten den Fragebogen aus. Die Studie zeigt, dass 98 Prozent der Autoren die Präsentation ihrer Arbeiten in Form von Postern für wichtig halten. "Die Nachwuchsforscher gewinnen daraus entscheidende Impulse für ihre zukünftige wissenschaftliche Arbeit", sagt Professor Schölmerich.
Hervorragende Arbeiten zeichnet die DGIM auch in 2010 mit Preisen aus. Die besten Studien aus den acht Schwerpunkten und den drei assoziierten Fächern nehmen im Rahmen des Young Investigators Award (YIA) an einem Vortragswettbewerb teil. Auf diese Weise finden auch sie ein noch breiteres Publikum. Die beste Arbeit wird bei der feierlichen Eröffnung des Kongresses am 11. April 2010 im Wiesbadener Kurhaus ausgezeichnet. Die Zweit- und Drittplatzierten benennt die Jury am Montag in einer Preisverleihungssitzung. Bewerber für den YIA sollten nicht älter als 35 Jahre sein.
Eingereichte wissenschaftliche Poster konkurrieren zudem um Posterpreise. Während einer moderierten Präsentation in der Posterausstellung wählt eine Jury für elf Fächer und für die Kasuistiken zwölf herausragende Arbeiten aus. Eine Gruppe aktiver Forscher bewertet die Abstracts. Die Kasuistiken beurteilt der Kongresspräsident gemeinsam mit seinem Team. Die DGIM zeichnet die Posterpreisträger im Rahmen der Get-Together-Party am 13. April 2010 aus. Weitere Poster werden mit Reisestipendien ausgezeichnet.
Alle angenommenen Abstracts erscheinen in einer Online-Sonderausgabe der Zeitschrift "Medizinische Klinik" und sind damit zitierfähig. Noch bis zum 12. Dezember 2010 haben Bewerber Zeit, ihre Arbeiten unter www.dgim2010.de online einzureichen. Die Entscheidungen der Gutachter fallen bis zum 20. Januar 2010. Weitere Informationen finden Interessierte im Internet unter www.dgim2010.de
Terminhinweise:
Frist für Einreichung der Abstracts: Samstag, 12. Dezember 2010
Vortragswettbewerb zum Young Investigators Award: Sonntag, den 11. April 2010,
Posterausstellung: Montag, den 12. April; Dienstag, den 13. April 2010
Posterbegehung jeweils ab 17.00 Uhr
Quelle: Siebig, Schacherer, Schölmerich, Klebl: Kongress der DGIM 2009: Evaluation der Posterausstellung; Medizinische Klinik 2009; 104:689-93 (Nr.9), Urban & Vogel, München




